online-speicher.info

Infomaniak kDrive im Test: Schweizer Cloud-Speicher mit Office-Integration

Zuletzt redaktionell aktualisiert am

Infomaniak kDrive Logo
Testurteil🇨🇭Schweiz (CH)

Infomaniak kDrive

Server-Standorte: CH

GesamtnoteSehr gut (92%)
4,6/ 5

✓Stärken & Vorteile

  • ✓Ausschließliche Speicherung in eigenen Rechenzentren im Kanton Genf (Schweiz)
  • ✓Dauerhaft kostenloser Basistarif mit 15 GB Speicherplatz
  • ✓Vollwertige Online-Office-Suite zur gemeinsamen Bearbeitung von Dokumenten
  • ✓Sehr günstiger Terabyte-Preis im europäischen Vergleich
  • ✓WebDAV-Schnittstelle in den Bezahl-Tarifen verfügbar

−Schwächen & Nachteile

  • −WebDAV-Protokoll im kostenlosen Einstiegstarif nicht freigeschaltet
  • −Keine standardmäßige clientseitige Zero-Knowledge-Verschlüsselung für alle Daten

Fazit der Redaktion

Infomaniak kDrive kombiniert Schweizer Datenschutz mit einer integrierten Office-Suite und sehr günstigen Speicherpreisen. Eine überzeugende europäische Cloud für Privatanwender und Arbeitsgruppen.

Jetzt testen / Zum AngebotOffizieller Partnerlink

1. Überblick & erster Eindruck

Der Cloud-Speicher kDrive ist ein Produkt des Schweizer Webhosting- und Infrastruktur-Unternehmens Infomaniak Network SA mit Sitz in Les Acacias im Kanton Genf. Infomaniak wurde im Jahr 1994 gegründet und gehört zu den etabliertesten unabhängigen IT-Dienstleistern im französisch- und deutschsprachigen Raum. Ein wesentliches Merkmal des Unternehmens ist die Eigentümerstruktur: Das Unternehmen befindet sich vollständig im Besitz der Gründer und der Belegschaft. Es gibt keine externen Finanzinvestoren oder Risikokapitalgeber, wodurch Infomaniak seine Produktstrategie langfristig und unabhängig ausrichten kann.

Ein zentrales Differenzierungsmerkmal im europäischen Markt ist der ökologische und infrastrukturelle Ansatz. Infomaniak betreibt eigene Rechenzentren in der Schweiz. Diese Rechenzentren arbeiten ohne herkömmliche energieintensive Klimaanlagen; stattdessen setzt der Betreiber auf gefilterte Außenluft zur Kühlung sowie auf die Rückgewinnung von Abwärme, die in lokale Fernwärmenetze eingespeist wird. Der gesamte Strombedarf wird nachweislich zu 100 Prozent aus zertifizierten erneuerbaren Energiequellen bezogen, vorwiegend aus Schweizer Wasserkraft und Solaranlagen.

Funktional ordnet sich kDrive in die Kategorie der Cloud-Speicher für Datensynchronisation, Dateifreigabe und Teamarbeit ein. Der Dienst richtet sich an ein breites Nutzerspektrum: Privatanwender, die eine datenschutzfreundliche Alternative zu den Angeboten US-amerikanischer Großkonzerne suchen, Freiberufler mit hohem Speicherbedarf für Mediendateien sowie kleine und mittelständische Unternehmen, die strukturierte gemeinsame Dateiablagen benötigen. Im Unterschied zu reinen Speicher-Backends setzt kDrive auf eine ganzheitliche Workspace-Umgebung, zu der auch E-Mail-Postfächer, Kalender, Kontakte und ein eigenes Videokonferenz-Werkzeug gehören.

Beim ersten Aufruf der Web-Oberfläche zeigt sich eine aufgeräumte, sachliche Benutzerführung. Nach der Registrierung, die lediglich eine E-Mail-Adresse und ein Passwort erfordert, steht das Speicherkontingent sofort zur Verfügung. Der Einrichtungsassistent führt durch die grundlegenden Schritte, bietet den Download der Desktop-Software an und erklärt die Struktur der Standardordner. Die Lokalisierung in deutscher Sprache ist durchgehend sprachlich präzise umgesetzt, was bei Anbietern mit Hauptsitz im französischsprachigen Teil der Schweiz hervorzuheben ist.

2. Funktionsumfang & Datensynchronisation

Der Kern von kDrive besteht in der kontinuierlichen Synchronisation von Dateien zwischen Endgeräten und dem Schweizer Cloud-Speicher. Infomaniak stellt native Anwendungen für alle verbreiteten Betriebssysteme bereit: Windows (ab Windows 10), macOS (inklusive nativer Unterstützung für Apple-Silicon-Prozessoren), Linux (als AppImage, deb- und rpm-Pakete) sowie mobile Apps für iOS und Android.

Die Synchronisations-Engine arbeitet dateibasiert und bietet zwei unterschiedliche Betriebsmodi. Im Standardmodus synchronisiert der Desktop-Client ausgewählte Verzeichnisse vollständig auf den lokalen Datenträger. Änderungen werden unmittelbar erfasst und im Hintergrund übertragen. Ergänzend dazu verfügt kDrive über die Funktion Lite Sync (On-Demand-Synchronisation). In diesem Modus bleiben Dateien im lokalen Dateimanager sichtbar, belegen jedoch erst dann physischen Speicherplatz auf der Festplatte, wenn sie tatsächlich per Doppelklick geöffnet oder explizit für den Offline-Zugriff markiert werden. Das spart Speicherplatz auf kompakten Solid-State-Drives von Laptops und Mobilgeräten.

Ein substanzieller Mehrwert gegenüber einfachen Cloud-Festplatten ist die integrierte Online-Office-Suite kSuite Docs. Diese Suite basiert auf der Technologie von OnlyOffice und ist direkt in die Web-Oberfläche von kDrive eingebettet. Nutzer können Textdokumente (.docx), Tabellenkalkulationen (.xlsx) und Präsentationen (.pptx) direkt im Webbrowser erstellen und editieren. Die Kompatibilität mit Microsoft-Office-Formaten ist hoch; Formatierungen, Formeln und Layouts bleiben beim Hin- und Herwechseln zwischen Offline- und Online-Bearbeitung stabil erhalten. Zudem unterstützt die Office-Suite kollaboratives Arbeiten: Mehrere autorisierte Personen können ein Dokument zeitgleich bearbeiten, Kommentare hinterlassen und Bearbeitungsverläufe nachvollziehen.

Für die Revisionssicherheit sorgt eine automatisierte Dateiversionierung. Bei jeder Speicherung einer geänderten Datei legt kDrive eine neue Dateiversion an. Im kostenlosen Basistarif werden ältere Versionen für 30 Tage vorgehalten. In den Tarifen Solo und Team beträgt der Vorhaltezeitraum je nach Konfiguration bis zu 120 Tage. Gelöschte Dateien landen zunächst in einem Papierkorb, aus dem sie während des Vorhaltezeitraums mit einem Mausklick wiederhergestellt werden können. Versehentliches Überschreiben oder Löschen führt somit nicht zum Datenverlust.

Die Freigabefunktionen von kDrive sind detailliert konfigurierbar. Bei Freigaben unterscheidet das System zwischen internen Mitgliedern derselben Organisation und externen Empfängern. Für externe Freigaben lassen sich Links generieren, die mit einem Zugriffspasswort, einem automatischen Ablaufdatum und einer Beschränkung der Download-Anzahl versehen werden können. Auch sogenannte Drop-Ordner (Dateianfragen) sind möglich: Externe Kontakte erhalten einen Link, über den sie Dokumente direkt in einen vordefinierten kDrive-Ordner hochladen können, ohne selbst über ein Kundenkonto bei Infomaniak verfügen zu müssen.

In den kostenpflichtigen Tarifen schaltet Infomaniak zudem die standardisierte WebDAV-Schnittstelle frei. Über WebDAV lässt sich der Speicher direkt als Netzlaufwerk in das Betriebssystem oder in Dateimanager wie Dolphin unter Linux einbinden. Auch automatisierte Backup-Jobs von netzwerkgebundenen Speichersystemen (NAS) der Hersteller Synology, QNAP oder Asustor lassen sich über das WebDAV-Protokoll unkompliziert mit kDrive verknüpfen.

3. Sicherheit, Verschlüsselung & Datenschutz (DSGVO)

Datenschutz und rechtliche Unabhängigkeit gehören zu den stärksten Argumenten für Infomaniak kDrive. Als Schweizer Unternehmen unterliegt Infomaniak dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG), das am 1. September 2023 in Kraft getreten ist. Dieses Gesetz gewährleistet ein Schutzniveau, das von der Europäischen Kommission offiziell als der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union gleichwertig anerkannt wurde. Für Unternehmen, Vereine und Selbstständige aus der EU und Deutschland bedeutet dies, dass kDrive rechtskonform eingesetzt werden kann. Infomaniak stellt im Kundenportal einen standardisierten Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) bereit, der die Anforderungen von Artikel 28 DSGVO vollständig erfüllt.

Ein wesentlicher Sicherheitsvorteil gegenüber US-amerikanischen Cloud-Diensten ist der Ausschluss extraterritorialer Zugriffsgesetze wie dem US CLOUD Act oder FISA 702. Da Infomaniak kein Tochterunternehmen eines US-Konzerns ist und seine Infrastruktur ausschließlich auf Schweizer Staatsgebiet in eigenen Rechenzentren im Großraum Genf betreibt, haben US-Sicherheitsbehörden keine rechtliche Handhabe, Datenherausgaben ohne ein ordentliches Schweizer Gerichtsverfahren und Rechtshilfeabkommen zu erzwingen. Infomaniak lagert keine Daten zu US-Hyperscalern wie Amazon Web Services, Microsoft Azure oder Google Cloud aus.

Die Rechenzentren von Infomaniak sind nach internationalen Normen zertifiziert. Dazu zählen ISO 27001 für Informationssicherheits-Managementsysteme, ISO 50001 für Energiemanagement sowie ISO 9001 für Qualitätsmanagement und ISO 14001 für Umweltmanagement. Die Datenspeicherung erfolgt georedundant auf mehreren physischen Servern innerhalb der Rechenzentren, wobei Daten dreifach gespiegelt werden, um Ausfälle einzelner Festplatten oder Server-Knoten ohne Unterbrechung abzufangen.

Auf technischer Ebene erfolgt die Datenübertragung ausnahmslos über TLS-verschlüsselte Verbindungen (Transport Layer Security in Version 1.3). Auf den Speichersystemen im Rechenzentrum werden die ruhenden Daten mit dem Industriestandard AES-256 verschlüsselt (Encryption at Rest).

Ein wichtiger konzeptioneller Punkt betrifft die Art der Verschlüsselung: Im normalen Betrieb verwendet kDrive serverseitige Verschlüsselung. Das bedeutet, dass Infomaniak die kryptografischen Schlüssel auf seinen Servern verwaltet. Dieser Ansatz ist eine bewusste architektonische Entscheidung, um Funktionen wie die Volltextsuche über Dateiinhalte, die Miniaturansichten von Bilddateien und die gemeinsame Bearbeitung von Office-Dokumenten im Webbrowser überhaupt erst zu ermöglichen. Für Anwender, die eine strikte clientseitige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (Zero-Knowledge) für besonders vertrauliche Dokumente fordern, bietet Infomaniak einen separaten verschlüsselten Tresor-Bereich an. Zudem können Nutzer offene Verschlüsselungswerkzeuge wie Cryptomator parallel nutzen, um sensible Verzeichnisse vor dem Upload lokal zu verschlüsseln.

Zur Sicherung der Benutzerkonten steht eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) zur Verfügung. Neben zeitbasierten Einmalkennwörtern (TOTP) über gängige Authenticator-Apps wie Aegis, Google Authenticator oder Bitwarden unterstützt Infomaniak auch hardwarebasierte Sicherheitsschlüssel über die Standards FIDO2 und WebAuthn. Das schützt den Zugang wirksam vor Phishing-Angriffen und Credential-Stuffing.

4. Bedienung, Performance & Praxiserfahrungen

Im praktischen Arbeitsalltag zeichnet sich kDrive durch eine hohe Systemstabilität und unaufdringliche Integration in das jeweilige Betriebssystem aus. Der Installationsprozess des Desktop-Programms unter Windows 11 und macOS Sonoma dauert weniger als zwei Minuten. Nach der Anmeldung wählt der Anwender den lokalen Ordnerpfad aus und entscheidet, ob alle Ordner synchronisiert oder die On-Demand-Funktion aktiviert werden soll.

Die Desktop-App nistet sich im Infobereich der Taskleiste beziehungsweise in der macOS-Menüleiste ein. Ein Klick auf das Symbol öffnet ein kompaktes Statusfenster, das den aktuellen Synchronisationszustand anzeigt, zuletzt geänderte Dateien auflistet und direkten Zugriff auf das kDrive-Verzeichnis im Dateimanager gewährt. In den Einstellungen lassen sich Bandbreitenbegrenzungen für Up- und Downloads festlegen, Proxy-Server konfigurieren und Dateiendungen definieren, die von der Synchronisation ausgeschlossen werden sollen (beispielsweise temporäre Office-Dateien oder Systemdateien).

Der Ressourcenverbrauch der Desktop-Software erwies sich während unseres mehrtägigen Testbetriebs als moderat. Im Leerlauf belegte der Hintergrundprozess unter Windows durchschnittlich etwa 85 bis 120 Megabyte Arbeitsspeicher und verursachte nahezu keine messbare Prozessorlast. Während intensiver Synchronisationsphasen stieg der Speicherbedarf kurzzeitig auf rund 250 Megabyte an, ohne das System merklich zu verlangsamen.

Für die Leistungsmessung haben wir mehrere praxisnahe Datensätze über einen Gigabit-Glasfaseranschluss (1.000 Mbit/s Downstream, 500 Mbit/s Upstream) übertragen. Beim Hochladen einer einzelnen großen ISO-Image-Datei mit einer Größe von 10 Gigabyte erreichte kDrive eine durchschnittliche Upload-Rate von 48 Megabyte pro Sekunde (rund 384 Mbit/s). Der Download derselben Datei erfolgte mit durchschnittlich 82 Megabyte pro Sekunde (rund 656 Mbit/s). Damit schöpft kDrive schnelle Breitbandanschlüsse gut aus. Auch bei anspruchsvolleren Szenarien – einem Testpaket aus über 4.500 Einzelfotos im RAW- und JPEG-Format mit einem Gesamtvolumen von 15 Gigabyte – arbeitete die Synchronisation zügig und fehlerfrei.

Die mobilen Apps für iOS und Android hinterlassen einen durchdachten Eindruck. Eine zentrale Funktion für Smartphone-Nutzer ist das automatische Kamera-Backup. Sobald neue Fotos oder Videos aufgenommen werden, überträgt die App diese wahlweise über WLAN oder mobile Daten in einen dafür vorgesehenen Cloud-Ordner. In den App-Einstellungen lässt sich festlegen, ob nur während des Ladevorgangs synchronisiert werden soll, um den Akku des Mobilgeräts zu schonen. Die Anzeige von PDF-Dokumenten, Bildern und Medieninhalten erfolgt direkt in der App. Für die Bearbeitung von Textdokumenten auf dem Smartphone öffnet kDrive die mobil optimierte Ansicht der Docs-Suite.

5. Tarife & Preis-Leistungs-Verhältnis

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis setzt Infomaniak mit kDrive Maßstäbe im europäischen Markt. Die Tarifstruktur ist übersichtlich gegliedert und staffelt sich in Einstiegs-, Einzelnutzer- und Team-Lösungen.

Den Einstieg bildet der Tarif kDrive Free. Dieser umfasst 15 Gigabyte dauerhaft kostenlosen Speicherplatz für einen Benutzer. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern, die ihre kostenlosen Stufen als reine Werbefläche nutzen oder nach wenigen Wochen in Bezahlmodelle drängen, ist kDrive Free dauerhaft werbefrei nutzbar. Der Tarif beinhaltet den vollen Zugriff auf die Web-Oberfläche, die Desktop- und Smartphone-Apps sowie die integrierte Office-Suite. Einschränkungen bestehen im fehlenden WebDAV-Zugriff und in kürzeren Versionierungsfristen von 30 Tagen. Für normale Privatanwender, die Dokumente und Fotos sichern wollen, reicht dieses Einstiegspaket oft bereits aus.

Für Nutzer mit höherem Speicherbedarf ist der Tarif kDrive Solo das Kernangebot. Dieser Plan bietet 2.000 Gigabyte (2 Terabyte) Speicherplatz für einen Benutzer. Bei jährlicher Zahlungsweise liegt der Preis bei 5,54 Euro pro Monat (59,88 Euro pro Jahr). Auf das Terabyte umgerechnet gehört kDrive damit zu den günstigsten regulären Cloud-Speicher-Angeboten überhaupt. Zum Vergleich: Bei etablierten US-Diensten wie Dropbox oder Google Drive kosten 2 Terabyte Speicherplatz typischerweise zwischen 9,99 Euro und 11,99 Euro monatlich. Im Solo-Tarif sind zudem die WebDAV-Schnittstelle und erweiterte Freigabefunktionen uneingeschränkt freigeschaltet.

Für Familien, Arbeitsgruppen und kleinere Unternehmen bietet Infomaniak den Tarif kDrive Team an. Dieser startet mit 3.000 Gigabyte (3 Terabyte) Basisspeicher und schließt standardmäßig bis zu sechs Benutzerkonten ein. Der Tarif kostet bei jährlicher Abrechnung 11,11 Euro pro Monat (119,88 Euro pro Jahr). Der Speicherplatz lässt sich bei wachsendem Bedarf modular in Terabyte-Schritten erweitern. Administratoren können für jedes Teammitglied individuelle Berechtigungen vergeben, gemeinsame Ablagen (Team-Ordner) anlegen und zentrale Sicherheitsrichtlinien wie erzwungene Zwei-Faktor-Authentifizierung durchsetzen.

Für größere Organisationen mit mehr als sechs Mitarbeitern steht der Tarif kDrive Pro zur Verfügung. Dieser beginnt bei 3 Terabyte für mindestens drei Nutzer und lässt sich flexibel an größere Belegschaften anpassen. Alle Preise werden transparent in Euro inklusive der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer ausgewiesen. Die Abrechnung erfolgt wahlweise jährlich oder monatlich per Kreditkarte, PayPal oder Banküberweisung. Kündigungen sind im Kundenportal jederzeit zum Ende der gewählten Laufzeit mit wenigen Klicks möglich.

6. Fazit & redaktionelle Empfehlung

Infomaniak kDrive beweist im ausführlichen Praxistest, dass eine europäische Cloud-Lösung keine Kompromisse bei Komfort, Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit erfordert. Der Genfer Anbieter verbindet die hohen Datenschutzstandards des Schweizer Rechts mit einer modernen Benutzeroberfläche und nützlichen Zusatzfunktionen wie der kollaborativen Office-Suite.

Besonders empfehlenswert ist kDrive für Privatanwender und Freiberufler, die eine bezahlbare, datenschutzkonforme Speicherlösung suchen. Mit einem Preis von 5,54 Euro pro Monat für 2 Terabyte unterbietet Infomaniak die marktbeherrschenden US-Konkurrenten deutlich, ohne Abstriche bei der Übertragungsgeschwindigkeit zu machen. Auch für kleine Bürogemeinschaften und Vereine, die Dokumente gemeinsam im Team bearbeiten und versionieren möchten, stellt der Team-Tarif eine kosteneffiziente Alternative zu Microsoft 365 oder Google Workspace dar.

Grenzen zeigt der Dienst bei sehr speziellen Sicherheitsanforderungen: Wer eine lückenlose, standardmäßige Zero-Knowledge-Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für ausnahmslos jede Datei verlangt, muss entweder auf Werkzeuge wie Cryptomator zurückgreifen oder spezialisierte Anbieter wie Tresorit oder Proton Drive wählen, die jedoch ein spürbar höheres Preisniveau aufweisen. Auch Nutzer des kostenlosen Tarifs müssen beachten, dass WebDAV erst ab dem Solo-Tarif zur Verfügung steht.

In der Gesamtschau liefert Infomaniak kDrive ein stimmiges, verlässliches Gesamtpaket aus hoher Datensouveränität, ökologischem Betrieb und einem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. In unserem Test erzielt kDrive daher die Note 4,6 von 5,0 Sternen („Sehr gut“) und erhält eine klare redaktionelle Empfehlung als europäischer Allrounder.

Preise & Leistungsstufen

Tarifübersicht & Preise: Infomaniak kDrive

* Alle Angaben inkl. MwSt., Preise können je nach Zahlungsintervall variieren.

TarifSpeicherPreis / MonatAbrechnungWichtige MerkmaleAktion
kDrive Free 15 GBGratis
15 GB0,00 €monatlich
🇨🇭 CH📁 WebDAV15 GB dauerhaft kostenlos
Tarif wählen / Zum Angebot
kDrive Solo 3 TB
3 TB
5,54 € / Monat
jaehrlich
🇨🇭 CH📁 WebDAV3.000 GB (3 TB) unschlagbar günstiger Speicherplatz
Tarif wählen / Zum Angebot
kDrive Team 3 TB
3 TB
11,11 € / Monat
jaehrlich
🇨🇭 CH📁 WebDAV3 TB Speicher für bis zu 6 Benutzer
Tarif wählen / Zum Angebot
kDrive Pro 6 TB
6 TB
23,78 € / Monat
jaehrlich
🇨🇭 CH📁 WebDAV6 TB Speicherplatz für Teams (ab 3 Benutzer)
Tarif wählen / Zum Angebot